Landsberg – ENDLICH!

Da ist er, der erste Regionalliga-Sieg des TSV Landsberg: 2:1 im achten Saisonspiel bei Ex-Zweitligist Wacker Burghausen.

Und genau der Spieler, der schon für Historisches mit dem ersten Tor der Lechstädter in der vierten Liga (beim 1:3 gegen den FC Augsburg II) gesorgt hatte, war es auch, der die ersten drei Regionalliga-Punkte für den Aufsteiger unter Dach und Fach brachte. Und wieder war es ein Elfmeter, den Furkan Kircicek (29) verwandelte (80. Minute). Eine verrückte Geschichte. Denn der Einsatz des Routiniers stand nach einem schmerzhaften „Pferdekuss“ aus dem Spiel gegen Tabellenführer Buchbach bis kurz vor dem Spiel auf der Kippe. „Furki“ tat alles, um auflaufen zu können, ließ sich auch spritzen. Dann die Entwarnung: „Ich probier’s, ich kann die Jungs nicht alleine lassen“, so der Offensivmann kurz vor dem Spiel. Zumal mit Ünal Tosun (Muskelbündelriss), Halit Yilmaz (Hämatom), Creighton Braun (Leiste) und Daniele Sgodzaj wichtige Spieler fehlten.

Es zahlte sich aus: Nach der 1:0-Führung der Landsberger durch Fynn Heinzes Premierentreffer, einem Traumtor aus 25 Metern, kurz vor dem Halbzeitpfiff (Vorlage Kircicek) gelang Benedikt Schwarzensteiner zwar der Ausgleich (66.), doch dann gab es nach einem Foul an Jeton Abazi Elfmeter. Kircicek behielt die Nerven – zweimal. Da der erste verwandelte Elfer nach Protesten der Burghauser wiederholt werden musste, da der Landsberger beim ersten Mal ausgerutscht war und den Ball zweimal berührt hatte, trat „Furki“ nochmal an und verwandelte erneut eiskalt – zum ersten Saisonsieg des TSV und zu seinem zweiten „historischen“ Treffer.

Ein Sieg fürs Selbstvertrauen – und der Sprung auf Platz 17. Am Samstag (14 Uhr) geht’s zum TSV Schwaben Augsburg.